über mich

Die Fotografie ist seit etwa 1983 eines meiner Hobbies. Seitdem fotografiere ich, wann immer es die Zeit zuläßt. Und es gibt zehntausend Dinge, die mich vom Fotografieren abhalten. Lange Phasen, in denen meine Kameras in der Ecke liegen und verstauben wechseln sich mit kurzen Phasen ab in denen ich die Zeit finde mit der Kamera umherzuziehen.

Auf spezielle Gebiete der Fotografie habe ich mich nie festgelegt. Das größte Interesse liegt aber bei Architektur- Technik- und Sportfotografie. Seit einiger Zeit habe ich den Reiz der Streetphotography entdeckt.

Fortschritte

1983 – Selbstporträt mit Zeiss-Ikon

Irgendwann, einige Jahre später, bekam ich eine Kleinbildsucherkamera von meinem Großvater geschenkt: eine Zeiss-Ikon mit Belichtungsmesser und Zeitautomatik (Blendenvorwahl). Damit habe ich dann schon mehr Spaß am Fotografieren entwickelt.

Nach einem Wochenendausflug mit Freunden nach Paris war klar es musste eine Spiegelreflex her. Nur welche? Schwierige Entscheidung. Alle meine Freunde hatten die Canon AE-1 (Blendenautomat!). Der lag mir ja gar nicht. Die Alternative die Nikon FE. Simon & Garfunkel sangen in ihrem Konzert im Central Park Kodachrome „I ‚ve got a Nikon Camera….„.

Da war die Entscheidung fast gefallen. Ausschlag gab dann ein Besuch bei Photo Brell in Bonn. Auf meine Frage welches die bessere Kamera sei, Nikon FE oder Canon AE-1 nahm der Verkäufer die Nikon aus dem Regal und hämmerte sie mit voller Wucht auf den massiven Verkaufstresen. Er sagte lapidar: „Das können Sie nur mit der Nikon machen!“ Ich war überzeugt!

Ich verließ den Laden, ging schräg über den Bonner Marktplatz zu ProPhoto, legte 538,– DM auf den Tisch und ging mit meiner Nikon FE stolz nach Hause. Nur, ein Objektiv hatte ich noch nicht. Dafür hat dann das Geld nicht mehr gereicht. Aber 3 Monate später war Weihnachten.

Eintritt ins digitale Zeitalter

2005 begann für mich das Zeitalter der Digitalfotografie. Lange hatte ich schon die Entwicklung der digitalen Spiegelreflexkameras verfolgt. Und das was bis dahin auf dem Markt war, war außerhalb der finanziellen Reichweite. Mit der Nikon D70 gab es dann endliche eine bezahlbare Kamera, die eine der FE, der FM2 und der F90 vergleichbare Qualität bot.

Der Nachteil: von dem Tag an als ich die D70 in den Händen hatte, setzten alle meine analogen Bodies Staub an. Die D70 lag gut in der Hand und erwies sich vom ersten Tag an als solides, zuverlässiges Werkzeug, das mir die problemlose Umsetzung meiner Ideen erlaubte.

Steigende Ansprüche

Das Photographieren in dunklen Sporthallen ließ in mir irgendwann den Wunsch nach einer Kamera mit rauscharmen und lichtempfindlichem Sensor entstehen. Und Kleinbildvollformat sollte es auch sein.

So kam dann Ende 2009 die Nikon D700 ins Haus. Der angenehme Nebeneffekt: ich konnte meine alten, bis dahin vernachlässigten manuellen Nikkor-Schätzchen, allen voran das 85mm f2.0 und das 105mm f2,5 wieder an der Kamera einsetzen, da diesen den mechanischen Blendenmitnahmering besitzt.